Schritt für Schritt
- Studio-Rekorder öffnenÖffne am Computer den Bildschirmrekorder oder geh im Editor in den Tab Aufnehmen und wähl Studio-Aufnahme. Nichts zu installieren – du brauchst nur ein kostenloses Konto.
- Optionen wählenLass Kamerablase und Mikrofon eingeschaltet. Wähl dann, welche Schnitte dir abgenommen werden sollen: Smart Zoom, Klick-Hervorhebungen, Stille-Entfernung und ein Studio-Hintergrund.
- Format wählenSuch aus, wofür das Video gedacht ist – 16:9 für YouTube, 9:16 für TikTok, Reels und Shorts, Quadrat oder 4:5 für Feeds. Du kannst das Format auch nach der Aufnahme noch wechseln.
- Auswählen, was geteilt wirdKlick auf Wähl, was du aufnehmen willst. Dein Browser fragt, ob du einen Tab, ein Fenster oder den gesamten Bildschirm teilen willst; erlaub Kamera und Mikrofon, wenn er danach fragt.
- Aufnehmen, dann stoppenWechsle in das Fenster, das du aufnimmst, und mach deine Demo – der Rekorder läuft im Hintergrund weiter. Drück auf „Stopp“, wenn du fertig bist.
- Prüfen und exportierenDie Aufnahme landet schon geschnitten in der Timeline. Kürz alles, was du nicht willst, und klick dann auf Exportieren, um ein MP4 zu bekommen, oder teil sie per Link.
Was du im Freigabe-Dialog auswählst
Beim Start zeigt der Browser – nicht die Website – seinen eigenen Dialog mit allem, was du teilen kannst. Deine Wahl bestimmt, was die Zuschauer sehen:
- Ein Browser-Tab: am besten für Web-Apps, Dokumente und Folien, die im Browser laufen. Andere Tabs, Benachrichtigungen und dein Desktop bleiben privat.
- Ein Fenster: eine einzelne App, etwa ein Code-Editor oder eine Tabelle. Pop-ups anderer Apps tauchen in der Aufnahme nicht auf.
- Gesamter Bildschirm: wenn du zwischen mehreren Apps wechselst. Schließ vorher alles Private und schalte „Nicht stören“ ein.
Den Ton richtig hinbekommen
Deine Stimme kommt vom Mikrofon, das der Rekorder separat hinzufügt. Der Ton des Computers selbst – ein Video, das du vorführst, die Hinweistöne einer App – ist eine andere Sache: Wenn dein Browser im Freigabe-Dialog einen Schalter Audio teilen anbietet, schalte ihn ein. Ob dieser Schalter erscheint und ob er einen Tab oder das ganze System erfasst, hängt von Browser und Betriebssystem ab; beim Teilen eines Tabs ist der Ton am ehesten dabei.
Trag Kopfhörer, wenn der Computer Ton abspielt, damit dein Mikrofon ihn nicht ein zweites Mal als Echo aufnimmt.
Windows, Mac und Chromebook
- Windows: Chrome und Edge funktionieren auf Anhieb. Mehr dazu auf der Seite Video-Editor für Windows.
- Mac: Beim ersten Mal bittet macOS dich, deinem Browser in den Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit die Bildschirmaufnahme zu erlauben. Erlaub es, beende den Browser und öffne ihn wieder. Mehr auf der Seite Video-Editor für Mac.
- Chromebook: Chrome ist eingebaut, der Rekorder läuft also ohne jede Installation – siehe Video-Editor fürs Chromebook.
- Handys und Tablets: Mobile Browser auf iPhone und Android lassen Websites den Bildschirm nicht aufnehmen. Nimm den eingebauten Bildschirmrekorder deines Handys und öffne die Datei dann im Editor, wo dich der Tab Aufnehmen durch die Schritte führt.
Was passiert, nachdem du auf „Stopp“ gedrückt hast
Die Aufnahme wird für dich geschnitten, und jede Änderung ist ein normaler Bearbeitungsschritt, den du rückgängig machen kannst. Der Smart Zoom gleitet auf das, was du anklickst und tippst, Klick-Hervorhebungen setzen eine sanfte Welle, die Stille-Entfernung schneidet den Leerlauf raus, und der Studio-Hintergrund setzt deinen Bildschirm in einen abgerundeten Rahmen. Deine Kamera erscheint als runde Blase, die du verschieben oder in der Größe ändern kannst.
Mit einem Bezahl-Abo kannst du außerdem Auto-Untertitel einschalten; sie verbrauchen KI-Zeit aus deinem monatlichen Kontingent. Aufnahme, Zoom und Stille-Entfernung sind kostenlos. Kostenlose Exporte sind in Full HD mit einem kleinen Wasserzeichen; die Bezahl-Abos entfernen es und schalten die Qualitätsoptionen und 4K frei.
Tipps für eine bessere Bildschirmaufnahme
- Text größer machen. Zoom den Browser oder die App auf 110–125 %, damit man es auch auf dem Handy lesen kann.
- Aufräumen. Schließ überflüssige Tabs, blende die Lesezeichenleiste aus und räum deinen Desktop auf, bevor du den gesamten Bildschirm teilst.
- Dein Gesicht ausleuchten. Stell das Licht vor dich und die Kamera auf Augenhöhe.
- Notizen nutzen. Ein paar Stichpunkte auf Papier oder einem zweiten Bildschirm halten dich auf Kurs, ohne dass es abgelesen klingt.
- Einen Zehn-Sekunden-Test machen. Prüf vor dem echten Take den Tonpegel und ob das richtige Fenster geteilt wird.
- Keine Angst vor Pausen. Die Stille-Entfernung nimmt die Lücken raus, du kannst also anhalten und nachdenken.
FAQ
Ist der Bildschirmrekorder kostenlos?
Ja. Bildschirm, Kamera und Mikrofon aufzunehmen, Auto-Zoom und Stille-Entfernung sind kostenlos – du brauchst nur ein kostenloses Konto. Kostenlose Exporte haben ein kleines Wasserzeichen. KI-Untertitel sind Teil der Bezahl-Abos.
Gibt es ein Zeitlimit?
Kein festes Limit. Aufnahmen bleiben auf deinem Gerät, bis du sie speicherst – die Länge ist also nur durch deinen Computer begrenzt.
Warum fehlt der Ton meines Computers in der Aufnahme?
Der Schalter „Audio teilen“ war aus, oder dein Browser bietet ihn für diese Art der Freigabe nicht an. Versuch, einen Browser-Tab mit eingeschaltetem Audio zu teilen.
Kann ich meine Webcam-Blase nach der Aufnahme verschieben?
Ja. Die Kamera ist ein eigener Clip, du kannst sie nach der Aufnahme also verschieben, in der Größe ändern oder ihre Form wechseln.
Kann ich meinen Handybildschirm im Browser aufnehmen?
Nein – Handy-Browser erlauben keine Bildschirmaufnahme. Nimm mit dem eingebauten Rekorder deines Handys auf und füg die Datei dann im Editor hinzu.